Der Weg zur EM und Jugend-WM 2019 – Start in Kreuth

Warendorf (fn-press). Für die Reiner steht am 18. April beim
Oster-Turnier in Kreuth der Saisonauftakt bevor. Das internationale
Turnier (CRI) der National Reining Horse Association Germany (NRHA) ist
zugleich die erste Sichtung auf dem Weg zur Europameisterschaft.

Wie schon vor zwei Jahren treffen sich vom 9. bis 13. Juli die besten
Reiner wieder in Givrins in der Schweiz auf der CS-Ranch, der Anlage
von Corinna Schumacher. Die Senioren ermitteln hier ihren neuen
Europameister, parallel dazu finden wieder die
Jugend-Weltmeisterschaften Reining statt. Amtierende
Jugend-Weltmeisterin ist Gina Maria Schumacher. Das deutsche
Junioren-Team ist außerdem amtierender Europameister, die Jungen Reiter
Vize-Europameister. Die Senioren haben bei den Weltreiterspielen im
vergangenen Jahr Bronze geholt und reisen als Vize-Europameister in die
Schweiz. Das Team der CS-Ranch hat vielfache Erfahrung in der
Ausrichtung hochkarätiger Championate, denn auch die
Jugend-Europameisterschaften sind schon drei Mal in Givrins ausgetragen
worden.

Für alle deutschen Reiner, die sich Hoffnungen auf die Teilnahme an
der EM oder die Jugend-WM in Givrins machen, ist das Oster-Turnier in
Kreuth die Hauptsichtung. Darüber hinaus gibt es weitere Sichtungen
(CRI) im Ausland. Das sind die beiden CRI in Mooslargue in Frankreich am
29. und 30. Mai sowie der CRI am 7. Juni in Wiener Neustadt in
Österreich. „Bei Pferden und Reitern, die in 2018 erfolgreich an den
Championaten teilgenommen haben, kann nur ein CRI mit entsprechender
Leistung und Fitness des Pferdes für eine Nominierung ausreichen, aber
das muss dann mit mir abgesprochen werden“, erklärt Nico Hörmann,
Bundestrainer Reining. „Allen anderen empfehlen wir den Start an
mindestens drei Sichtungen einzuplanen“, ergänzt er. „Für eine
Nominierung zählen die erbrachten Leistungen auf den Sichtungen (CRI),
die gesundheitliche Verfassung des Pferdes und das Verhalten des Reiters
sowohl auf dem Pferd als auch in der öffentlichen Wahrnehmung.
Leistungen außerhalb des CRI Sichtungsweges können aus Gründen der
Gleichbehandlung nicht positiv in die Nominierungsentscheidungen
einfließen“, so erklärt Hörmann die Auswahlkriterien.

Nach dem letzten CRI in Wiener Neustadt schlägt der Bundestrainer
seine Nominierung dem Disziplinbeirat Reining des Deutschen
Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) vor. Wer für das deutsche Team in
Givrins an den Start geht, entscheidet dann der Beirat. evb