EWU German Open: Tag 1 begann mit großen Starterfeldern

(PRL ) Der Sonntag begann für die Showmanship At Halter Teilnehmer früh um 6 Uhr, da war es noch kühl und das Laufen durch den Sand fiel den 55 Qualifizierten der SSH A noch leicht. Im Vorlauf setzte sich wieder einmal Sophie Schonauer mit ihrer QH Stute Gentle Invitation an die Spitze . Bei den Jugendlichen führt Gina Nathalia Weber mit dem QH Wallach Gumps Twister BB.

Danach folgten in Ostbayern Halle von 11.00 bis 16.00 Uhr die Western Pleasure-Vorläufe.

Die 47 Starter der Junior WPL gingen in drei Cuts und wurden von den drei Richtern des Vorlaufes in Augenschein genommen. Die besten aus allen drei Cuts wurden dann nochmals in den Final Cut aus dem schließlich die 14 Qualifizierten fürs Finale ausgewählt werden. Die Junior WPL wird von Keith Long auf dem QH Hengst Midnight Asset DH angeführt.

In der Senior WPL waren sehr viele gute Pferde unter den 55 Startern, weshalb sich die Richter wohl schwer taten ihre Entscheidung im Final Cut zu treffen und die Reiter Runde um Runde um die Arena schickten. Dabei setzte sich Sophie Schonauer mit ihrer Erfolgsstute Gentle Invitation ein weiteres mal durch und führt den Finallauf an.

In der WPL der Jugendlichen wurden 12 Finalteilnehmer aus 43 Starten ausgewählt. Das Feld der Jugendpferde war mit auffallend vielen Top Pferden bestückt. Hier führt Christine Gayko mit ihrer QH Stute Dressed To the Best das Feld mit einigem Vorsprung an.

Der Modus in den WPL Vorläufen ist dabei folgender: die Richter suchen sich aus allen Cuts ihre besten Pferde für das Finale heraus  und setzen z.B. die Pferde des 2. und dritten Cuts in Relation zu denen des 1. Cuts. Es kann also sein, dass z.B. im ersten Cut 7 sehr gute Pferde sind, im zweiten 3 und im dritten wieder 4.  Aus allen Pferden, die sie gesehen haben wählt jeder Richter seine Favoriten aus. Über ein Punktesystem ermittelt die Meldestelle dann die endgültigen Finalteilnehmer.

Gerade in der Western Pleasure sind die Bewertungen der Richter immer etwas unterschiedlicher als in Klassen mit einem Score. Das hängt davon ab, dass nicht jeder Richter genau das gleiche sieht, sondern jeweils nur einen Ausschnitt der Bahn. So kann es sein, dass ein Pferd bei dem einen Richter den Vorlauf gewinnt und bei dem anderen auf dem 6. Platz ist – damit muss man leben und das kann mal für den Teilnehmer sein und mal gegen ihn. Im Großen und Ganzen bewerten die Richter aber recht einheitlich und besonders erfreulich aus EWU Sicht war es, dass wirklich auf gute Beweger geachtet wurde. Pferde mit unnatürlichen Bewegungen wurden konsequent nach hinten gesetzt.

Besonders Lob erhielten die Teilnehmer aller Pleasure Klassen von den Veranstaltern, sie waren alle pünktlich am Start und hielten sich für die Läufe bereit, so dass die großen Starterfelder ohne Verzögerungen bewältigt werden konnten und man sogar vor dem Zeitplan fertig wurde.

Die Junior Reining Klasse mit 49 Teilnehmern konnte noch die Halle zum Abreiten nutzen und dann pünktlich um 17.50 beginnen – die Ergebnisse liefern wir morgen.

Auf dem Aussenplatz begann der Sonntag um 7.30 bei strahlendem Sonnenschein mit dem Junior Trail. Den Vorlauf Entschied Marina Schwank mit ihrer QH Stute Mate To Win Only und einem Score von 223.

Dann folgte die Western Riding der Jugendlichen mit 15 Startern. Zehn von ihnen konnten sich Qualifizieren, mit einem score von 212,5 setzte sich hier Linda Buchloh mit dem QH Skip Pine Pilot an die Spitze.

Danach gingen die 113 !!! Starter der Senior Ranch Riding der diesjährigen High-Price Disziplin an den Start, 32 von ihnen gelang es sich für das Finale zu qualifizieren. Das Feld führt Christina Ottersbach mit ihrem QH Hengst Wimpys German Gold und einem Score von 223,5 Punkten an. Der erste Deutsche Meister in der RR von 2015 George Maschalanie wollte wieder Gold holen und riskierte zuviel im Vorlauf –  ein kleiner Patzer kostete ihn die Qualifikation für das Finale in diesem großen Feld.

Auch dieser zweite Tag war von der entspannten Atmosphäre geprägt. Einen großen Teil haben die aufmerksamen und freundlichen Helfer der GO an dem Gelingen unserer Jubiläums-Veranstaltung. Die Meldestelle hat immer ein offenes Ohr. Die Richter in den Parallel-Läufen sind bereit auch mal auf einen Teilnehmer zu warten und ihm noch Zeit zum Abreiten zu geben.  Alle unterstützen sich und trotz der großen Starterfelder herrscht beste Urlaubsstimmung in Kreuth!

© Bericht: EWU Deutschland

© Foto: Figure 8

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