ERCHA Team Nations Cup: Italien geht in Führung

Italien
nach der Herd Work im Nations Cup vorne

Erwartungsgemäß zeigte Italien bereits in der ersten
Disziplin des Nations Cup, warum sie als haushohe Favoriten dieses Wettbewerbs
gelten. Bei der Herd Work sammelte das italienische Team mit Alessandro Coppari
auf Thaz a boy, Ricky Bordignon auf Player Cat, Samuele Poli Barberis auf
Highbrow Fletch sowie Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo insgesamt 658
Punkten. Bei dem Nations Cup dürfen je Team drei oder vier Reiter antreten.
Sind es vier Reiter, gibt es ein Streichergebnis. Ricky Bordignon setzte in der
Herd Work mit einer 223 zudem den besten Score aller Reiter.

Die Schweiz übernahm nach der Herd Work den zweiten Rang.
Für 638,5 Punkte sorgten Christoph Seiler auf Magic Nu Cash, Shirley Schalcher
auf Big And Sweet BB, Eliane Gfeller auf Walla Dundee Whiz sowie Antoine Cloux
auf Barrossab colonel. Als drittbestes Team startete Österreich. Für das
Alpenland starten Hannes Winkler auf Cattin Downtown, Peter Trixner auf Chics
Fluffed, Christian Kammerlander auf JP A Berry Hot Chex sowie Nadine Hartmann
auf Okleos Holi Gold. Sie kamen auf 625,5 Punkte.

Vierte mit 623 Punkten nach der Herd Work sind die
Tschechen. Für diese Mannschaft starten Tomas Barta auf Smartest Aristocrat, Radek
Holub auf Chelsea Little Bar, Jitka Radosova auf Metamoorpohosis sowie Jiri
Rouicek auf This Cats Light. Das deutsche Team landete nach der ersten Prüfung
mit 619 Punkten auf dem fünften Platz. Joschka Werdermann auf Rock Me Graygun,
Martin Schemuth auf MR Chesmu Peppy Boon, Patrick Settler auf Mas Quiero sowie
Philipp Haug auf Snapper Lil Bingo treten für dieses Team an. Sechster wurde
Frankreich (585) mit Xavier Bailly auf Bluster Rambolena, Jacky Molliex-Donjon
auf Bakers Premium Choice, Marine Richard auf GS Top On Whizard sowie
Buttigliero Laurent auf Spangled Speedy.

Italien
baut Vorsprung weiter aus

In der Reined Work des Nations Cup baute Italien seinen
Vorsprung weiter aus. Auch in dieser Disziplin holte Italien 658 Punkte und hat
nun 1316 Punkte. Die Schweiz verteidigte ihren zweiten Platz. In der Reined
Work holte dieses Team 645,5 Punkte, gesamt sind es jetzt 1284 Punkte. Die
Tschechen arbeiteten sich mit 633 Punkten und nun insgesamt 1256 Punkten auf
den dritten Platz in der Zwischenwertung vor. Auch Deutschland kletterte einen
Platz nach vorne. Sie holten 635 Punkte in der Reined Work (gesamt 1254). Die
Österreicher rutschten auf den fünften Platz ab (608 / 1233,5), Frankreich ist
weiterhin Sechster (614 / 1199).

Markus
Schöpfer holt sich die ERCHA Hackamore Open 5years and under

Mit Oh Cay MC gewann Markus Schöpfer die ERCHA Open 5years
and under. Er ritt sowohl in der Reined Work (221) als auch in der Fence Work
(216,5) Highscore und kam insgesamt auf 437,5 Punkte. Das war zugleich ein sehr
deutlicher Vorsprung vor der Konkurrenz. Zweiter wurde Joakim Pettersson. Der
Schwede stellte Nic It Cowboy vor und sammelte gesamt 399 Punkte. Dritter und
Vierter wurde Styrbjorn Persson auf Wimpys Gold Spoonful (384,5) bzw. SK First
Timer (374,5), der fünfte Rang ging an Michele De Simone.

Marion
Janousch gewinnt die ERCHA Novice Rider

In der ERCHA Novice Rider siegte Marion Janousch. Auf Tuckerlinas Art holte sie in der Reined Work eine 214,5 und in der Fence Work eine 211. Das waren zusammen 425,5 Punkte. Zweiter wurden mit jeweils 420 Punkten Dominik Schaeffer auf Step Aristocrat MR sowie Hannes Winkler auf PRF One Time Thunder. Auf den vierten Rang kam Karl Simon auf Bricks Smart Player vor Rovena Langkau auf RP Lucky Peppy Day, Uwe Pfeiffer auf PQH Spot on Chic, Mariella Pfeiffer auf My Coco Girl Annie, Karlheinz Wetterich auf Lady Tinsel Nic, Clara Marie Heinen auf MCR Highgenuineoakey sowie Kerstin Angermüller auf Genuine Dunonlena.

Tolle
Werbung für das Cutting: Spitzensport ohne Zaumzeug

Das was allerbeste Werbung für den Westernreitsport: Die
Americana bot am Mittwochabend erstmals ein Cutting ohne Zaumzeug. Elf Reiter
zeigten prima Sport bis hin zur Weltklasse, und das nur mit einem Halsring!

Gleich die erste Starterin legte mächtig vor: Die berühmte Sheri Mason, Amerikanerin und als Trainerin in Italien tätig, stellte den Paint-Hengst Smartys Lil Cowboy vor, arbeitete drei Rinder mit ihm und sammelte dabei Punkt für Punkt: am Ende hatte sie einen Score von 146, was schließlich vierten Rang bedeuten sollte. Denis Pini hatte das Pech, dass sein zweites Rind nicht so richtig mitmachen wollte und er in dieser Phase keine Pluspunkte sammeln konnte – mit 144 Punkten wurde er Fünfter.

Doppelsieg
für Yvonne Heinzer und Martina Annovazzi

Yvonne Heinzer ließ es als dritte Starterin dann richtig
krachen. Unterstützt von ihrer Trainerin Sheri Mason, die sich nach dem Ritt ohne
Ende freute, legte die Schweizerin ab der ersten Sekunde los. Sie und ihr Snappy
Hunter hypnotisierten das erste Rind in der Mitte und konnten es zudem sehr
lange arbeiten. Damit sammelte sie sehr viele Pluspunkte und kam am Ende auf
eine 149. Das war der Sieg. Den holte sich aber Yvonne Heinzer nicht alleine, denn
es sollte mit Martina Annovazzi noch einen Co-Champion geben. Martina Annovazzi
ist vielen Americana-Besuchern gut bekannt, ohne dass sie es vielleicht wissen.
Denn die Italienerin ist das Americana-Plakatmotiv dieses Jahres. Mit Iminent
Cat zeigte auch sie speziell bei der Arbeit mit dem ersten Rind Cutting im
Weltklasse-Format! Und das waren eben am Ende auch 149 Punkte, das Preisgeld
wurde entsprechend schwesterlich aufgeteilt. Den dritten Rang sicherte sich Ute
Holm auf Cat Garrett mit 147,5 Punkten – und war darauf zurecht sehr stolz.