Weltreiterverband gibt Empfehlungen zum Influenza Ausbruch heraus

Alle Pferde sollten geimpft werden
Nach den seit Jahresanfang bestätigten Ausbrüchen den Influenza Virus in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, den USA und Nigeria hat der Weltreiterverband FEI nun Richtlinien herausgegeben, die eine Weiterverbreitung verhindern sollen.

“Die Impfung gegen Equine Influenza ist der Hauptpunkt, um diese hochansteckende Erkrankung zu verhindern und einzudämmen”, so FEI Veterinary Director Göran Åkerström. “Es ist von größter Bedeutung, alle Pferde zu impfen – egal, ob sie auf Turnieren vorgestellt werden oder nicht. Außerdem sollte auf entsprechende Hygienemaßnahmen geachtet werden.”

Wer an FN und FEI Turnieren teilnimmt, weiß, dass er seine Equidenpässe stets auf dem aktuellen Stand halten muss, was Influenza betrifft. Die Pferde müssen alle sechs Monate (plus / minus 3 Wochen) geimpft werden, und dies muss im Equidenpass ordnungsgemäß registriert werden.

Das Influenzavirus wird über direkten Kontakt übertragen, aber kann unter entsprechenden Umweltbedingungen auch über die Luft im Umkreis von bis zu 2 km verbreitet werden, so die FEI

“In diesem Jahr beobachten wir die Rückkehr des Clade 1 Virus bei den betroffenen Pferden. Geimpfte Pferde leiden allenfalls unter milden Symptomen und erholen sich schnell”, so FEI Veterinary Advisor Caterina Termine. “Wichtig ist: sein Pferd impfen lassen, es generell in Sachen Gesundheit gründlich im Auge zu behalten und im Zweifelsfall den Tierarzt zu Rate zu ziehen.”

Die FEI hat nähere Informationen herausgegeben unter heresowie Equine Influenza: A Horse Owners Guide.